Warum haben wir das Krav Maga RS-Concept entwickelt?

  • Beschreibung

In den vergangenen Jahren durfte ich vielen Menschen zeigen, wie sie sich vor Übergriffen schützen können. Bereits innert wenigen Wochen war erkennbar, dass sich bei den Schülern das Selbstvertrauen verbesserte. Das konnte ich an der Körperhaltung feststellen. Um das Selbstvertrauen nachhaltig zu bewahren, muss man aber regelmässig trainieren. Aber Vorsicht! Wir alle wissen, «alles was der Mensch über längere Zeit bewusst tun muss, das ist nicht nachhaltig». Beispiel: Niemand schafft es, über einen längeren Zeitraum bewusst zu atmen. Ein Beispiel im Sport: Es braucht immer einen Trainer, der unterstützend und zielstrebig hilft. Erst wenn man jemanden dazu bringt, die Bewegungen tausendmal oder mehr zu wiederholen, wird der Bewegungsablauf intuitiv und automatisiert verinnerlicht. Nur wenige schafften es durchzuhalten. Leider waren die wenigsten Schüler (Opfer) bereit, über einen längeren Zeitraum Krav Maga zu trainieren und so konnte keine Nachhaltigkeit erreicht werden. Die Ursache lag viel tiefer. Es waren die Zellen, welche durch den Übergriff gestört wurden, die immer wieder das Erreichen des Trainingsziels verhinderten. Mit der Kombination von Krav Maga RS-Concept und dem Cell-Re-Active-Training gelang es dann, das Sicherheitsgefühl nachhaltig aufzubauen.
Über die Jahre hat es sich gezeigt, wenn man es schafft, viele Zellen im Körper zu motivieren, dann reagiert der Körper mit mehr Leistung. Die Zellen jedoch, welche durch den Vorfall einen Schlag erlitten haben, bleiben im Erhaltungsmodus. Anderes Beispiel: Sind in einem Team faule Mitarbeiter (Organe) und du verlangst von allen (Organen) mehr Leistung, werden alle anderen mehr arbeiten. Die faulen Mitarbeiter werden deswegen ihre Einstellung nicht verändern und nicht mehr arbeiten als vorher.

Immer wieder kamen Menschen zu mir ins Gruppentraining, welche unsicher und schwach waren, sie sind jedoch nicht lange blieben. Über diesen Umstand habe ich mir oft Gedanken gemacht. Schliesslich hatte ich das Ziel, die Schwachen zu stärken. Nur wenige schafften es, länger als 3 bis 6 Monate dabei zu bleiben, obwohl es für sie der optimale Weg gewesen wäre, mehr Selbstvertrauen zu erlangen. Aus meiner Sicht wäre es die Möglichkeit gewesen, ihre Lebensqualität zu verbessern. Bei den meisten, mit denen ich nach Jahren noch in Kontakt stand, zeigten sich gesundheitliche Störungen jeglicher Art. Die Begründungen, warum sie mit Krav Maga aufgehört haben, hatten oft denselben Charakter: Gelenkschmerzen, keine Zeit (Überforderung jeglicher Art). Es wurde mir klar, dass es dafür eine Ursache geben muss. Obwohl alle immer wieder betonten, dass es nichts mit mir zu tun hätte, hatte ich das Gefühl, dass ich etwas verbessern müsste.


Meine persönliche Geschichte

Wie ich zum Cell-Re-Active-Training gekommen bin und wie es mich überzeugen konnte, das findest du auf www.zellentraining.ch